London’s Brick Lane

Hallo meine Lieben!

Gestern hab ich es wieder geschafft – wieder einmal konnte ich eins der Dinge auf meiner London Bucket List abhacken, denn gestern haben wir uns auf zur Brick Lane gemacht.

Brick Lane, oder eher Hipster Lane (wie ich sie eher nennen würde), ist ein Straße (ach wirklich? 😉 ), die ähnlich wie Portobello Road voll mit Ständen ist. Lasst euch aber nicht von der etwas heruntergekommenen Umgebung erschrecken, darüber muss man einfach mal hinweg sehen. Brick Lane befindet sich ein einem eher künstlerischem Viertel, weshalb man auch immer wieder auf Streetart und Graffiti stößt 🙂

Es gibt dort einfach eine Fülle von den außergewöhnlichsten Dingen. Von Gewand, Second Hand Sachen, Brillen, Büchern, zu selbstgemachtem Schmuck, komischem Dekor und natürlich Esse – und davon reichlich. Es gibt sowohl Stände, die die verschiedensten Gerichte aus aller Welt machen (wirklich aus aller Welt – dort gab es Länder, von denen ich noch nie gehört habe ^^), als auch Restaurants. Aber dazu muss man sagen, dass die meisten Restaurants indisch sind, weshalb man unbedingt ein Curry (or whatever) ausprobieren sollte, wen man schon die Möglichkeit hat.

Ich muss ehrlich sein, wir haben es gestern leider nicht geschafft indisches Essen zu probieren, aber dann muss ich halt noch einmal zur Hipster Brick Lane. Außerdem möchte ich sowieso wegen dem Cereal Killer Cafe wieder zur Brick Lane, denn das befindet sich genau dort 🙂

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Start in die neue Woche!

Alles, alles Liebe und bis dahin,

Victoria x

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Lumiere London

Hallo meine Lieben!

Dieses Wochenende war eine ganz besondere Veranstaltung in London – das Lumiere Festival.

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Luxiere ist ein Lichterfest, das sich vom 14. bis zum 17. Jänner mit 30 verschiedenen Schauplätzen über Central London verteilt hat.
Wir haben uns dort als kleine Gruppe am Sonntag am Abend hingewagt. Und ja, ich muss „hingewagt“ sagen, denn dort waren Menschenmasse…
Aber naja, wir haben immerhin ein paar der verschiedenen Lichter gesehen und ich muss schon sagen, auch wenn einige etwas sonderlich waren, haben mich andere doch schon sehr fasziniert.

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Das erste, was wir gesehen haben, warne diese schwebenden Fische hier. Davon hat es ein paar beim Piccadilly gegeben und dann noch welche auf der Regent Street. Die waren schon recht schön anzuschauen, vor allem wenn sie sich dann noch so schön im Wind auf und ab bewegt haben.

An einer seltsamen Elefantenprojektion und diesen komischen Figuren vorbei…

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…ging es dann zu meinen persönlichen Favoriten.

In einer Seitenstraße der Regent Street hat es ein wahnsinnig schönes Kleid gegeben, das seine Farbe immer wieder geändert hat. Und dann Mitten auf dem Oxford Circus ein schwebendes Ding, das sich wahnsinnig schwer beschreiben lässt.
Aber seht doch einfach selbst 😉

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Das war wirklich ein Farbenspiel sondergleichen! ❤

Nur zwei Dinge haben an dem Abend gestört.
1. Die ganzen Menschen (wieso müssen da immer Leute sein? Können wir da nicht ein Mal ganz alleine die Dinge genießen? 😉 )
2. Die Kälte
Was? Kälte? In England?
Jup, in der letzten Woche ist es doch ganz schön kalt geworden.

Also wären etwas weniger Menschen dort gewesen und hätten wir uns nicht unsere Füße abgefroren, wären wir sicherlich noch länger herum gegangen, aber so sind wir doch eher schnell durch gegangen und haben uns auf den Heimweg gemacht.

Auch wenn wir nicht all zu viel gesehen haben, bin ich doch recht froh, dass wir dort gewesen sind. Ich bin nämlich der Meinung, dass man so viel wie möglich in der Au Pair Zeit sehen und erleben sollte, wie nur möglich und ja, da muss man mal viele Menschen bei so einer Veranstaltung in Kauf nehmen (auch wenn ich trotzdem lieber etwas weniger Menschen hab ^^).

Falls ihr noch mehr Eindrücke von Lumiere haben wollt, dann hab ich hier ein klitzekleines Video für euch vorbereitet.

 

Ich weiß, es ist nicht mein bestes Video – meine Hände sind fast eingefroren, weshalb die nicht mehr ganz das machen wollte, was ich eigentlich so vorhatte – aber ich hoffe dennoch, dass es euch gefällt.

Alles, alles Liebe und bis dahin,

Victoria x

 

Was macht man nur in London??

Hallo meine Lieben!

London ist doch eine wunderbare Stadt. Es gibt unzählig viele Dinge zu sehen und zu erleben, dass es einem nie langweilig wird.
Doch vorige Woche waren wir wohl alle tatsächlich etwas planlos ^^

„Was machen wir denn das Wochenende? – Irgendwelche Ideen? – Es muss aber drinnen sein, denn es regnet wahrscheinlich… – Treffen wir uns doch im Pub und planen einmal. – Passt, ich nehme einen Reiseführer mit.“

Ähm ja, ich trau mich das ja fast gar nicht zuzugeben, aber wir sind wirklich ideenlos im Pub mit einem Reiseführer gesessen und wollten irgendetwas finden. Was für ein Tiefpunkt – da sind wir in einer Millionenstadt und wissen einfach nicht was wir machen sollen.

Aber dann kam die Idee – lasst uns doch in ein Spiele-Café gehen 😀

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Nein, das stand nicht im Marco Polo London Reiseführer, das Café „Draughts“ haben wir über Secret London gefunden und ich sag nur eins – es war nicht das letzte Mal, das die Angestellten uns dort gesehen haben 😉

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Draughts“ ist tatsächlich ein Café, in dem es über 500 Spiele gibt, durch die man für £5 innerhalb von 4 Stunden stöbern und das Kind bzw den Nerd in sich wecken kann – klingt das nicht einfach cool? 😀

Also haben wir uns am Sonntag am Nachmittag alle auf ein Spiel, mit einer Kleinigkeit zum Essen, getroffen. Die Atmosphäre dort ist einfach nur herzig irgendwie. Auch wenn es dadurch dass jeder spielt, etwas lauter ist als in einem normalen Café, ist gerade das cool, denn wirklich jeder spielt. Also wer nicht das Kind in sich wecken will, oder eine Abneigung gegen Spiele sämtlicher Art hat, der ist hier eindeutig falsch am Platz.

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Wir hatten echt unseren Spaß und ich freu mich schon auf den nächsten Besuch! 😀

Aber was machen wir denn jetzt nächstes Wochenende?

Haha, keine Sorge, vorige Woche war echt eine Ausnahme, die sich (hoffentlich) wirklich nicht wiederholen wird.
Die letzten Tage hab ich mich gleich dran gesetzt und (oh Wunder, oh Wunder) amazingly viele Dinge gefunden, die man so in London machen kann.
Mah, ich bin angekommen 😀
Ich bin wieder vollkommen hier und kann es nicht erwarten meine London Bucket List, die ich noch verschriftlichen werde, abzuarbeiten 🙂
Ach, es ist schön hier! ❤

Alles, alles Liebe und bis dahin,

Victoria x

Being Back

Hallo meine Lieben!

Ich melde mich auch mal wieder – dieses Mal im neuem Jahr 😀
Ich hoff, ihr hattet alle einen wunderschönen Start ins Jahr 2016 und habt eine nicht all zu anstrengende erste Woche im neuem Jahr gehabt!

Beim mir hat sich in der letzten Woche so einiges getan und ich kann nur eins dazu sagen – es war eine emotionale Achterbahn sondergleichen!

Genau vor einer Woche bin ich noch zu Hause in Österreich gesessen, bevor es auf zum Flughafen ging. Mein Hund ist auf meinem Koffer gelegen, als wollte er, dass ich nicht gehe und mein Flug war verspätet – Zeichen? Tja, aber der Abschied war unaufhaltbar. Auch wie letztes Mal, konnte ich es nicht 100% realisieren, aber im Flugzeug ist es mir dann gekommen.

„Meine Weihnachtsferien sind vorbei. Einfach so. Mein einziger Urlaub in Österreich ist zu Ende gegangen. Ich werde erst wieder Ende Juli zu Hause sein. Jetzt kann ich wieder nur über Skype mit meiner Familie reden. Zu Hause war es doch so schön…“

Diese negativen Gedanken haben sich einfach im Kreis gedreht.
In dem Moment hat es die ganzen schönen Momente hier in England nicht gegeben. Die Treffen mit meinen Freundinnen, das Spielen mit den Kindern, das Lachen von den Kindern, London selbst, die bevorstehenden Reisen und und und.

Jup, der Abschied ist mir seltsamerweise schwerer gefallen. Komisch oder?
Normalerweise würde man doch annehmen, dass der erste Abschied schlimm ist, weil man nicht weiß, wo man hinkommt, wie es dort wird, wie die Familie eigentlich wirklich ist, ob das Au Pair Sein was für einen ist, ob man Anschluss findet,…
Aber nachdem die ganzen Fragen positiv beantwortet wurden, sollte man doch glauben, dass man sich wahnsinnig freut wieder zurück zu kommen, oder?
Tja nein, ich kann sagen, dass zumindest für mich und für die, mit denen ich darüber geredet hab, mindestens genauso schwer ist.

Aber bist du nicht gerne ein Au Pair? Fühlst du dich nicht wohl? Wolltest du das nicht immer schon machen?

Natürlich, keine Frage!
Ich bin unglaublich gerne hier und kann die Dinge, die die nächsten Monate passieren, echt nicht mehr erwarten. Also das darf man nicht falsch verstehen.
Aber diese zwei Wochen waren einfach so besonders, dass man nachher so wunderbare Erinnerungen hat und gar nicht mehr weg will. Und so sollte es ja eigentlich auch sein – zu Hause sollte immer noch der beste Platz für einen sein.
Die Weihnachtszeit ist ja generell wunderbar, aber dieses Mal war sie halt ganz besonders.
Und genau das ist das Problem. Wenn man nur zwei Wochen zu Hause hat, dann möchte man diese Zeit nützen und dann wird diese so speziell, dass man nicht möchte, dass sie endet. Aber wenn man keinen Time-Turner hat, geht das leider nicht 😉

Nachdem ich aber gesehen habe, wie sehr sich die Kinder gefreut haben, ich meine Freunde wieder gesehen habe, die Routine wieder langsam drinnen habe und die Woche einfach auch langsam angegangen bin, bin ich wieder mein altes Ich 😀

Ach, die nächsten Monate werden so cooooool 😀

Jetzt sind wir auch schon dabei viele Ausflüge zu planen und höchst wahrscheinlich werden wir sogar einen davon nächste Woche in die Tat umsetzten 😉
Ich werde euch natürlich am Laufenden halten 🙂

Alles, alles Liebe und bis dahin,

Victoria x