A Day In My Life

Hallo meine Lieben!

Ach ja, diese Worte wollte ich schon lange einmal abtippen und veröffentlichen, denn das gehört einfach mal zu einem Au Pair Jahr dazu – der Alltag als Au Pair 🙂

Ich wurde schon öfter einmal gefragt, ob ich nicht dazu ein Video drehen kann und das wurde gestern endlich fertig. Ich habe mich dafür entschlossen alles auf Englisch zu erzählen, da somit auch nicht-deutschsprachige Zukunfts-Au Pairs die Möglichkeit haben schon vorab in den Alltag einzublicken.

Damit es aber auch schriftlich festgehalten wird und alles noch um ein paar Details erweitert werden kann, kommt hier alles noch einmal auf Deutsch 😉
So here we go! 😀

07.00 – Aufstehen und fertig machen
Rund um 07.00 Uhr läutet mein Wecker und ich versuche aufzustehen – klappt manchmal besser, manchmal schlechter 😉 Das erste was ich mache, ist Zähne putzen gehen. Danach mach ich mich schnell fertig und schau, dass ich noch vor 7.30 nach unten in die Küche komme.

07.30 – Good Morning!
Unten angekommen mache ich mir erst einmal einen Tee ❤
Danach geht es auch schon los – Wasserflaschen auffüllen, Snacks einpacken – derzeit dried mango & rice cakes für O und eine Raspberry Goodies Bar für C – und die Lunchbock für O zusammenstellen. Da er relativ viele Allergien hat, bekommt er jeden Tag ein eigenes Mittagessen, das meistens aus einem Sandwich, einer Coconut-Chocolate-Milk und einem guten Snack besteht.
Die Kinder kommen in der Zwischenzeit auch hinunter und bekommen ein Frühstück, für das meistens K verantwortlich ist.
Um 08.00 herum wird es dann ernst – „Boys, you should get ready now. Please put your shirt on…Have you got your socks on? Come on into the bathroom now please! O you need to put your shoes on! Come on now, we need to leave…!“ Hahaha jaja das Fertigmachen geht mal besser, mal schlechter ^^

08.20 Drop-Off
Naja, wenigstens sind wir nie zu spät 😉
Mit dem Drop-Off und Pick-Up wechseln wir (K und ich) ab bzw übernehme ich die Tage, an denen sie mich unbedingt braucht. Aber grundsätzlich kann ich sagen, dass ich sie so Daumen mal Pi 3 mal in der Woche hin bringe und abhole.

09.00 – Free time
Auch wenn ich immer noch das Zimmer der Burschen aufräume, Wäsche mache (Waschmaschine, Trockner, Auf- und Abhängen, wegräumen), nach Bedarf Staubsage, den Geschirrspüler ausräume und einmal in der Woche bügle, kann man sagen, dass ich ab 09.00 Freizeit habe.
Früher bin ich von ca. 09.15-12.15 in die Sprachschule gegangen, aber jetzt steht mir der gesamte Vormittag zur Verfügung. Ich versuche in der letzten Zeit sehr regelmäßig und öfter in den Gym zu gehen, oder zu laufen und meine Freunde zu treffen. Seit kurzen babysitte ich auch manchmal in der Früh für eine befreundete Familie mit einem knapp 2 Jahre alten Buben.
Allerdings muss man auch mal die Ruhe zu Hause genießen 😉

15.15/16.00 – Pick-Up
Wie gesagt, je nachdem wie K mich braucht, mach ich mich entweder um 15.15 oder, wenn die Kinder einen Club haben, um 16.00 auf den Weg, um sie wieder zu holen. Dabei sind die Snacks essentiell. Die können nämlich zwischen einem schönen, oder anstrengenden Nachmittag entscheiden 😉

16.00 – Afternoon Fun
Zu Hause angekommen, werden erste einmal die Schultaschen ausgeräumt und nach Hausübungen gecheckt. Wenn wir nicht gerade ein Kind für einem Play-Date bei uns haben, kann etwas gespielt werden – Lego, Uno, Jenga oder Skipo kommen da immer gut an.
Die Kinder machen ihre Hausübungen, die jeden Freitag fertig sein muss, oft während ich deren Dinner vorbereite. „Victoria die Meisterköchin“…oder so 😉 Leider kann ich mich da nicht so ausleben, da O sehr viele Allergien hat und wir somit in Sachen Essen ziemlich eingeschränkt sind.
Sobald alles fertig ist, kann weiter gespielt, gecuddled oder gescherzt werden 😀

19.00 – Off Duty
So genau kann man das ja nie sagen, aber grundsätzlich kann man sagen, dass ich um ca. 19.00 off bin. Zu der Zeit kommt normalerweise A nach Hause, beschäftigt sich noch mit den Kindern und dann werden sie langsam bettfertig gemacht.
Was aber doch noch gemacht werden sollte, ist die Uniform für den nächsten Tag herzurichten, denn das könnte sonst am Morgen, gerade an Montagen, an denen die Kinder gefühlt 10000 verschiedene Dinge brauchen, ziemlich knapp und stressig werden.

Puh, ich denke, das war so ziemlich alles, was so meinen Alltag als Au Pair ausmacht und hoffe sehr, dass es euch einen guten Einblick in die Au Pair Arbeit gibt 🙂

Alles, alles Liebe und bis dahin,

Victoria x

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Exploring the Highlands & Loch Ness

Hallo meine Lieben!

Etwas habe ich euch ja voriges Mal vorenthalten – unsere Tour in die schottischen Highlands und die Suche nach Nessi.
Ach war das schön! ❤

Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie wollte ich schon lange einmal hinauf in die Highlands und Loch Ness hat mich immer schon fasziniert. Vielleicht kommt da der kleine Sherlock Fan in mir hinaus. Ich weiß „The Hound of Baskerville“ hat rein gar nichts mit Schottland, geschweige denn mit Loch Ness zu tun, aber ich glaube, dass ich als Kind ungefähr gleichzeitig von den beiden britischen Monstern – Nessi und den Hund von Baskerville – gehört habe und die jetzt immer in Verbindung bringe. Außerdem schaut Dartmoor ja auch etwas mystisch aus 😉

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Jetzt endlich, mit 20 Jahren, bin ich dort hingekommen und es war unglaublich! Wir haben die Original Loch Ness Tour  gemacht und hatten so einen gesamten Tag durchgeplant. Also ich muss schon sagen, diese Bustour ist höchst empfehlenswert!

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Man fährt Stunden durch die entlegensten Orte, in denen vereinzelnd ein paar kleine Häuser stehen, bei denen man sich echt fragt, ob tatsächlich Menschen dort leben. Und die ganze Zeit über kommt man nicht aus dem Staunen über die Schönheit der Natur hinaus! ❤

Eins der Höchepunkte war dann aber ganz offensichtlich Loch Ness. Wir haben uns dann noch dafür entschieden für £18.50 das Urquharte Castle zu besichtigen und mit einem Boot auf Loch Ness zu fahren – ich bereue das gar nicht.

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Das Urquhart Castle war wohl ganz wichtig in Schottlands Geschichte und befindet sich etwa in der Mitte des Loch Ness. Von dort aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf den mit 230m tiefsten See Schottlands.

Mit dieser Bootstour dann wurde mein Traum komplett 😀

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Also an diese Tour werde ich mich definitiv immer erinnern können!

Alles, alles Liebe und bis dahin,

Victoria x

Exploring Edinburgh

Hallo meine Lieben!

Unglaublich, es ist gerade einmal eine Woche her, seit dem ich mit meinen Freundinnen am Strand in Edinburgh entspannt und die Sonne genossen habe?
Was? Wie Edinburgh? Und Strand?
Ja, wie vielleicht nicht jeder weiß – mich bis vor paar Tagen vor dem Trip mit eingeschlossen – liegt Edinburgh am Meer und hat einen wunderschönen Strand, aber dazu später mehr. Wir sollten einmal am Beginn anfangen.

Am Freitag dem 29.April ging es für uns 4 mit dem Bus über die Nacht rauf nach Schottland. Nach 9 Stunden und null Schlaf sind wir in um 8.00 in Edinburgh angekommen. Trotz leichter Müdigkeit, oder vielleicht grad deswegen, waren wir schon am Anfang geplättet von dieser wunderschönen Stadt!

Also den ersten Tag sind wir noch ganz entspannt angegangen. Wir wollten etwas die Stadt erkunden und sind einfach einmal herumgegangen. Dabei haben wir so schöne Sachen gesehen.

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Darunter war The Elephant House, in dem J.K.Rowling Teile des ersten Harry Potters geschrieben hat, viele Bagpipers, die Statue von dem Hund, der Jahre lang am Grab seines verstorbenen Herrchen gesessen ist, Tom Riddles Grab, oder zumindest das, das J.K.Rowling inspiriert hat und die Victoria Street.
Was mir besonders gut gefallen hat, war der Calton Hill. Von dort aus hat man so eine schöne Aussicht über ganz Edinburgh. Auf der einen Seite Arthur’s Seat und Edinburgh Castle und auf der anderen Seite die Sicht auf das Meer – ein Traum! ❤

Am Sonntag stand dann die Loch Ness Tour an, aber dazu beim nächsten Mal mehr 😉

Wir hatten fast noch den ganzen Montag, bevor es für uns dann wieder auf nach London ging. So sind wir weiter durch die Stadt gebummelt und in den Princes Street Park gegangen. Dort war es dann mehr als offensichtlich – Edinburgh ist ganz übersät von Statuen ^^ Alle paar Meter steht irgendeine Statue, die an eine berühmte Person, oder an eine bestimmte Zeit erinnern soll.

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Und dann ein weiterer Höhepunkt – Portobello Beach ❤
Kein Wunder wieso der auf jeder ‚Edinburgh To Do List’ steht! Der Portobello Beach ist ein wunderschöner Sandstrand, der sich über 3km erstreckt. Auch wenn das Wasser sicherlich etwas zu kalt zum Schwimmen ist, ist da eine Sommerstimmung aufgekommen. Kann es noch perfekter sein? Jup, mit einer Crepe, aber keine Sorge auch dafür ist hier gesorgt 😉

Ach war das ein wunderschönes Wochenende! ❤

Alles, alles Liebe und bis dahin,

Victoria x